Die Einen, die Gleichen und die Anderen

Abschlussprojekt von Stefan Kausch

 

Teilhabe und Ausgrenzung im Bildungs- und Arbeitsleben

Ein Ausstellungsprojekt von Engagierte Wissenschaft e. V.


 

Homepage des Projekts

 

Mobben, Ausgrenzen und Teilhaben – Wie geht das zusammen?
Ein interdisziplinäres Kunstprojekt untersucht und diskutiert vielfältige Facetten des Themas Gemeinschaftsbildung
 
Wann: 10.- 18. September 2011, täglich von 12h bis 20h
Eröffnungsprgamm am 10.9.2011, 18.00 Uhr
Wo: Außenstelle 2 des Berufschulzentrums  7 (Neustädter Straße 1, 04315 Leipzig)
 
Ansprechpartner: Stefan Kausch, Mail: kausch@engagiertewissenschaft.de, Tel.: 0179-79 39 262
 
Welche Bedingungen schaffen gesellschaftliche Teilhabe für Menschen und somit Voraussetzungen für eine Gemeinschaft, die demokratische Prinzipien aktiv lebt? Welche Mechanismen verwehren Partizipation und grenzen Individuen und Gruppen aus? Diesen Fragen stellt sich das Ausstellungsprojekt „Die Einen, die Gleichen und die Anderen. Teilhabe und Ausgrenzung im Bildungs- und Arbeitsleben“ des Vereins Engagierte Wissenschaft. Sarah Stein erklärt: „Wir untersuchen Gemeinschaftsbildung, Diskriminierung und Hierachien in Schule, Hochschule und Arbeitsinstitutionen. Gleichzeitig schauen wir auch auf Bildungsprozesse im weiteren Sinne: Bildung erstreckt sich für uns auf alle Bereiche, in denen Menschen gemeinsames Handeln und gesellschaftliche Mitwirkung praktizieren.“
Verschiedene Künstler_innen werden in der Zeit vom 10. – 18. September Arbeiten und andere Interventionen speziell zu diesem Thema zeigen und anbieten. Die Positionen werden in unterschiedlichen Formaten präsentiert: Malerei, Fotografie, Video, Lichtkunst, partizipativer Kunst, Tanz, Audiospaziergang. Ein umfangreiches Vermittlungsprogramm unter anderem für Schüler_innen sowie Workshops ergänzen die Möglichkeiten der Auseinandersetzung zum Thema.
Die beteiligte Künstler_innen sind: Angela Alves (Berlin) und Antonio Quiles (Mexico City/Sevilla), Meta B. Einvald (Leipzig), Bertram Haude (Leipzig), Susanne Kaiser (Leipzig), Julia Krause (Leipzig), Verena Landau (Leipzig), Cornelia Friederike Müller aka cfm (Leipzig), Betty Pabst (Leipzig) und Joscha Steffens (Leipzig).
Das Projekt wird gefördert durch: Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, OSTlichter Kulturfestival im Leipziger Osten, Studierendenrat der HGB Leipzig, StudentInnenrat der Uni Leipzig , Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen; Mit freundlicher Unterstützung durch Leipziger Kulturpaten und Gangart
 
ANGEBOTE zum Mitmachen
a) Zweitägiger Workshop: Bilderkundungen
Übermalung von Fotos und Filmstills zum Thema Gruppenzugehörigkeit und Ausgrenzung

Workshopleiterin: Verena Landau, Malerin/Grafikerin und Dozentin am Institut für Kunstpädagogik
Termine: 12.09., 15-17 Uhr: Einführungsgespräch; 16.09, 15 Uhr oder 17.09., 10 Uhr: Künstlerische Umsetzung, jeweils 2 Std. )
Kennen Sie das: Man sieht etwas und fotografiert es und würde es gerne malen? Aber warum und wie? Reicht das Foto nicht? Was passiert beim Malen eines Fotos? Oder Sie erinnern sich an eine Szene aus einem Film, die sie beeindruckt hat. Wie kann ich aus diesen bereits perfekten Bildern etwas eigenes machen? Nur mit Weiß, Bleistift und wenig Farbe übermalt und überzeichnet, passieren oft überraschende Verwandlungen: Die Bilder werden auf etwas Wesentliches reduziert und persönliche Assoziationen und Gedanken kommen ans Tageslicht. Die übermalten Fotokopien oder Prints können als Entwürfe für größere Malereien dienen.
Teilnehmer_innenzahl: max. 10, min. 5 Personen
Für Anmeldungen und Fragen wenden Sie sich bitte an: verena.landau@gmx.de
b) Workshop: „Unterschiede, die einen Unterschied machen
Mit Daniel Barthel, Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. und Betty Pabst, Fotografin, Leipzig
Dienstag, den 13. September, 15-17 Uhr (Ausstellungsraum „Bauhalle“)
Was erzählen Fotografien über Vielfalt und was über Ungleichbehandlung? Ein Workshop zu individuellen Sehgewohnheiten und gesellschaftlicher Normalität. Welchen Unterschied macht z.B. die Hautfarbe eines Menschen dafür, wie er/sie von anderen wahrgenommen wird? Welche Rolle spielt eine sichtbare Behinderung dafür, wie dem Menschen begegnet wird? Und wie beeinflusst der Ort und der Kontext, in dem wir Menschen begegnen, unsere Wahrnehmung? Was erzählen Fotografien und welche Assoziationen werden geweckt? Ähneln sich bestimmte  Assoziationen und wenn ja, warum?
 
c) Tanzworkshop “Gehen tanzen.”
Im Rahmen des Projekts laden Angela Alves (Tänzerin, Choreografin und Tanzwissenschaftlerin, Berlin) und Antonio Quiles (Tänzer und Choreograf, Sevilla/Mexiko-Stadt) Kunst-, Bewegungs- und/oder Tanzinteressierte ein, an einem dreitägigen kostenfreien Workshop mit anschließender Präsentation teilzunehmen. Weitere Infos:
Workshop: 15. – 17.09.2011, 10 – 17 Uhr; Präsentation: 18.09.2011, 18 Uhr
Ort: Turnhalle im Berufsschulzentrum 7, Außenstelle Neustädter Straße 1, 04315 Leipzig
Willkommen sind alle ab 16 Jahren mit oder ohne tänzerische Vorerfahrung – teilnehmen kann jede Person, die gehen kann. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt, wir bitten daher um rechtzeitige und verbindliche Anmeldung bis spätestens 05.09.11.
Anmeldung: Mail: angela.alves@berlin.de, Tel.: 0178-23 38 541
 
d) Führungen für Schulklassen/interessierte Gruppen durch die Ausstellung
Anmeldung bei Henrike Schäfer:  Mail. henrikeschaefer@gmx.net, Tel: 0176-82 18 31 88